Sonntag, 8. April 2018

Spaß am Sonntag: Das berühmteste Raumschiff der Science-Fiction-Literatur

Kennt ihr das berühmteste Raumschiff der Science-Fiction-Literatur? Ich höre euch "Enterprise" sagen - oder "Millennium Falcon". Gut, die mögen auch ziemlich bekannt sein. Aber mal abgesehen davon, dass die urspünglich aus dem Reich der Bewegtbilder stammen und daher nicht so richtig zählen, meine ich ein anderes, eins, das nicht auf ein Franchise beschränkt ist, sondern das ganze Multiversum der SF bewohnt. Ich bin sicher, dass es kaum einen SF-Leser unter euch gibt, dem es nicht schon begegnet ist. Es hat keinen Namen, und sein Schöpfer ist nur unter dem geheimnisvollen Pseudonym "Algol" bekannt. Was dieses Schiff so berühmt macht? Verlage lieben es. Ich möchte es euch anhand einer kleinen Bilderserie vorstellen.

Erstmals begegnete mir das Schiff 2014 bei "Perry Rhodan NEO" ...


... dann ein Jahr später bei Heyne ...


... beim Mantikore-Verlag ...


... und, hey, auch bei Bastei Lübbe!


Ich wurde neugierig und fing an zu graben. Und siehe da! Das Schiff gibt es auch von vorn!


Und etwas schattiger ...


In eine wilde Verfolgungsjagd verwickelt ...


... die sich offenbar über mehrere Bücher hinzog ...


Autsch! Volltreffer. Nur noch eine Gondel übrig.


Mal wirkt es wie ein schnitter Jäger ...


Es hat auch schon die Funktion von Eskortschiffen inne gehabt (das Schiff im Zentrum der Flotte ist übrigens auch so ein "üblicher Verdächtiger") ...


... aber am bekannsten ist sicher die Heckansicht.


Das Original gibt es übrigens in jeder größeren Stock-Photo-Datenbank. Offenbar zu einem guten Preis. ;-)

(Ihr kennt noch weitere Verwendungen dieses zugegeben sehr hübschen Raumers? Lasst es mich wissen!)

Samstag, 17. März 2018

Die Frontiersmen auf TOR Online

TOR Online, das Portal für Science-Fiction und Fantasy, hat ein Interview mit mir über "Frontiersmen: Civil War" geführt. Worum es in den Romanen geht, was ich vom seriellen Schreiben halte und ob man ein Westernfan sein muss, um an den Geschichten Spaß zu haben - ihr erfahrt es hier: https://www.tor-online.de/feature/buch/2018/03/sowas-wie-firefly-ein-interview-mit-wes-andrews-alias-bernd-perplies/

Donnerstag, 15. März 2018

Die Karte des Frontiersmen-Universums

Ein Gastartikel von Lukas Weidenbach, meinem Redakteur bei beBEYOND.


Die sechsteilige eBook-Serie „Frontiersmen: Civil War“ erzählt in bester SF-Weltraumoper-Manier die Geschichte eines galaktischen Bürgerkriegs: Die unterdrückte Randwelten-Allianz lehnt sich gegen die Kernwelten-Union auf. Klar, dass es da ziemlich episch zugeht – und die Verfolgungsjagden und Weltraumschlachten in verschiedenen Sonnensystemen und durch Transitstrecken manchmal verwirrend sein können. Deswegen haben wir den Kartenspezialisten Markus Weber von Guter Punkt beauftragt, uns eine schöne Karte des „Frontiersmen“-Universums zu basteln.

Zum Glück hatte der Autor Bernd Perplies (der hier unter dem Namen Wes Andrews schreibt), bereits eine Skizze angefertigt, um beim Schreiben selbst nicht den Überblick zu verlieren.


Aber was steckt eigentlich so an Ideen hinter der Karte? Wir haben den Autor gefragt …

Was ist die Grundidee zu „deiner“ Frontiersmen-Galaxis?

„Frontiersmen“ ist ein ein Space-Western-Universum. Mein Grundgedanke hinter allem war, Motive und Themen des Western zu nehmen und ins All zu transportieren. Entsprechend spiegelt die Serienumgebung eine Art Kolonisierung, wie sie damals in Nordamerika stattfand, wider. Im Zentrum liegt ein sechs Sektoren umfassender Bund, dessen Herz Sektor Prime ist. Diese sogenannten „Kernwelten“ standen am Beginn der Besiedelung des Alls durch die Menschheit. Vor etwa dreihundert Jahren – nachdem den Menschen der Sprung ins All gelungen war – erreichten Kolonisierungsschiffe von der Erde bei einem (nicht ganz geplanten) Super-Transit das Coventry-System. Von dort aus haben sich die Menschen dann im Raum der Peko, der „Indianer“ von „Frontiersmen“, ausgebreitet – erst in die Nachbarsektoren, dann bis an den Rand. Man kann sich das Ganze wie gesagt analog zur Kolonisierung von Nordamerika vorstellen, bloß trennt hier kein Ozean die neue Welt von der alten, sondern ein Sternenmeer, und statt Städten und Bundesstaaten haben sich planetare Kolonien und Sektoren gebildet. Die Randplaneten entsprechen dabei der „Grenze“ des erforschten Territoriums, dem Wilden Westen.

Wie bist du auf die Namen zu deinen Sternensystemen gekommen?

Die Namen sollen natürlich die Atmosphäre des „Space Western“ unterstützen. Daher habe ich sehr viele Sektoren, Planeten und Städte nach Gegenden auf dem nordamerikanischen Kontinent (von Kanada, über die USA, bis Mexiko) benannt, wobei absichtlich mal Städte zu Systemen und mal Bundesstaaten zu Planeten wurden. Es geht allein um den Klang der Worte, nicht um eine zwingende 1:1-Übertragung Nordamerikas in den Weltraum. In den Kernwelten findet man eher „edlere“ (britisch oder französisch angehauchte) Namen wie Sheffield, Rochester oder Beaumont. Am Rand wird es staubiger, rauer mit Planetensystemen, deren Sonnen Alamo, Deadwood oder Peranza heißen.


Was hat es mit den kryptischen Bezeichnungen (in orange) auf der erweiterten Karte auf sich?

Dabei handelt es sich um Planetensysteme, die man zwar über eine stabile Transitroute erreichen kann, die aber gegenwärtig von der Menschheit nicht offiziell genutzt werden, weil sie absolut uninteressant sind. Es gibt dort keine Planeten oder Monde, die sich mit vertretbarem Aufwand besiedeln ließen, keine reichen Rohstoffvorkommen, keine lohnenswerten Transitstrecken zu Drittsystemen. Daher haben diese Systeme keine eigenen Namen, sondern lediglich einen Erfassungscode.

Warum gibt es zwei Versionen der Karte?

Für mich als Autor ist die erweiterte Karte mit den ungenutzten Systemen die relevante, denn es wurde schon im Roman „Frontiersmen – Höllenflug nach Heaven's Gate“ von bewohnten und unbewohnten Systemen gesprochen. Für die Leute dort sind auch die unbewohnten Systeme durchaus in der Nachbarschaft existent. Außerdem möchte ich wissen, in welchen Ecken sich gegebenenfalls Schmuggler und Raumpiraten verstecken könnten. Dafür braucht man einfach den kompletten Überblick. Der Verlag war allerdings – mit recht – der Meinung, dass diese ganzen, in der Mini-Serie praktisch gar nicht erwähnten Systeme die Übersichtskarte extrem voll machen würden, zumal die Karte im eBook auf einem Reader eher klein abgebildet wird. Deshalb haben wir uns entschieden, eine auf die bewohnten Systeme abgespeckte Version zu erstellen, die für den Lesegenuss vollkommen ausreicht. Wer wirklich alles wissen will, kann ja im Netz auf die erweiterte Karte zugreifen, die ich zeitnah auf meiner Website zur Ansicht anbieten werde.

Dienstag, 13. März 2018

John Donovan ist gestartet!


Man kann eine Menge Dinge mit 1 Euro anstellen. Etwa eine Kugel Eis kaufen. Für eine Stunde in der Innenstadt parken. Einen Einkaufswagen füttern. Einmal Lotto spielen. Oder ihr feiert mit mir das Erscheinen der ersten Episode meiner neuen sechsteiligen ebook-Reihe "Frontiersmen - Civil War", die ich (in Ermangelung eines Printbuchs) stilecht auf dem eReader - präsentiere. Reitet mit John Donovan und der mutigen Crew der Mary-Jane Wellington hinaus zu den Randplaneten. Es wird, das verspreche ich euch, ein Abenteuer für echte Space Jockeys und Pistolenschwinger werden. 🤠

Montag, 12. März 2018

Frequently Asked Questions: Frontiersmen – Civil War

Worum geht es in „Frontiersmen – Civil War“?

Die Mini-Serie erzählt von einem Bürgerkrieg zwischen der Kernwelten-Union und den Randplaneten. Zwischen beiden Parteien kriselt es schon länger. Für die Kernwelten sind die Randplaneten nämlich im Wesentlichen Rohstoffquellen, auf denen Konzerne nach Belieben walten können. Die Einheimischen auf den Randplaneten sind entsprechend über das rücksichtslosen Vorgehen der „Fremden“ wütend. Zu Beginn der Mini-Serie sagt sich dann eine große Zahl Randplaneten von der Union los und bildet die Konföderation der Randplaneten. Von jetzt an wollen sie die Alleingewalt über ihre Welten und deren Ressourcen haben. Das kann die Union nicht hinnehmen – so kommt es zum Krieg.

Wann spielt die Reihe?

Etwa ein halbes Jahr nach „Blutfehde auf Alvarado“.

Sind alle Helden aus den Romanen wieder mit dabei?

Ja. Das Personal ist das gleiche wie in den beiden „Frontiersmen“-Romanen. Und es tauchen auch ein paar Nebenfiguren der Romane wieder auf.

Muss ich die beiden Romane zuvor gelesen haben?

Nein. Man kann die Serie auch genießen, wenn man die Romane nicht kennt. In Band 1 werden alle relevanten Informationen über unsere Helden und den Hintergrund für Neueinsteiger noch einmal präsentiert. Allerdings steht die Serie natürlich in einer Reihe mit den Romanen und es wird auch immer mal wieder auf diese zurückverwiesen, sodass Kenner der Vorgängertexte vielleicht einen kleinen Genussvorteil haben.

Wie viele Episoden sind geplant?

Die „Civil War“-Mini-Serie hat 6 Episoden, die im Monatsabstand von März bis August erscheinen.

Und wie lang sind sie?

Sie haben jeweils etwa Heftromanlänge, also zwischen 180.000 und 200.000 Zeichen. Oder einfacher gesagt: Drei Episoden ergeben ungefähr einen 400-Seiten-Roman.

Sind die einzelnen Episoden einzeln lesbar?


Eigentlich ja. Es handelt sich jeweils um Abenteuer mit einem klaren Anfang, einer konkreten Problemstellung und einem runden Schluss. Dazwischen vergeht auch immer ein wenig Zeit (mal mehr, mal weniger). Aber erneut: Die Texte sind grundsätzlich Teil einer größeren, fortlaufenden Erzählung und Entwicklungen in den Figuren sowie innerhalb des „Frontiersverse“ werden natürlich von Geschichte zu Geschichte vorangetrieben.

Wird es die Romane auch gedruckt geben?


Zunächst nicht, nein. Aktuell werden die Episoden nur als eBook und Audio-Download (Hörbuch) angeboten. Es ist denkbar, dass irgendwann Sammelbände herauskommen, die dann auch gedruckt erscheinen, aber das ist eine Verlagsentscheidung und die wird frühestens in einem oder zwei Jahren fallen.

Erscheinen die eBooks und Audio-Downloads gleichzeitig?


Ja.

Geht es mit den „Frontiersmen“ nach „Civil War“ weiter?

Mal schauen. Ideen sind da. Am Ende hängt es wie immer vom Erfolg dieses Experiments namens „Civil War“ ab. Wenn es von den Lesern gut angenommen wird, steht einer zweiten Staffel nichts im Wege. Also: Zuschlagen! ;-)

Sonntag, 11. März 2018

Einsatz für das SEK


Gestern ist das neue Playmobil-Magazin erschienen, das die neue SEK-Truppe zum Thema hat. Diese muss sich mit einem besonders dreisten Goldraub herumschlagen. Ein besonderer Clou des Magazins: Die Geschichte ist zweigeteilt. In der nächste Ausgabe geht das Abenteuer weiter, diesmal aus der Sicht der Schurken und mit einem Dieb als Heftsonderfigur (diesmal ist ein SEK-Mann als Bonus beigefügt).

Samstag, 10. März 2018

DPP 2018

Es geht wieder los. Die Longlist zum "Deutschen Phantastik Preis 2018" ist online. Bis zum 15.4. können alle Fans ihre Stimme für die vorgeschlagenen Titel abgeben - oder neue Titel vorschlagen. "Der Drachenjäger" ist zu meiner Freude gleich in zwei Kategorien von der Jury vorgeschlagen worden: "Bester deutscher Roman" und "Bestes deutschsprachiges Hörspiel/Hörbuch". Wer von euch eins von beidem mochte (Roman oder Hörbuch), würde mich glücklich machen, wenn er sein Kreuz davor setzen würde.